Feuerwache und Checkpoints VIE

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Baukoordination

Ingenieurbüro Wien, Ingenieurbüro Graz

Feuerwache und Checkpoints VIE

Dieses Projekt wurde in ARGE mit Thomas Lorenz ZT GmbH abgewickelt.

Allgemein wurde das Bauvorhaben in fünf Unterprojekte unterteilt.

Feuerwache | Kollektor | Checkpoint Ost | Checkpoint West | Außenanlagen

In weiterer Folge wurde das Projekt zusätzlich um ein Betriebsgebäude erweitert. Alle Objekte sind konstruktiver Stahlbetonmassivbau mit bis zu drei Geschossen. In den Untergeschossen sind jeweils die Anschlüsse an die bestehenden Kollektoren ausgeführt worden. Die Feuerwache umfasst alle Büros und Schulungseinrichtungen sowie alle technischen Merkmale einer Hauptfeuerwache und zusätzlich die Hallen für die Unterbringung der Fahrzeuge. Die Gründung wurde generell mittels Hochdruckbodenvermörtelung ausgeführt.

Die Fassaden wurden unterschiedlich mit Eternit-Verkleidungen bzw. Vollwärmeschutz und auch Alukassetten ausgeführt. Die Dachkonstruktion weist als besonderes Merkmal ein weitauskragendes Vordach mit verkleideter Untersicht auf. Die Dächer sind durchwegs als Flachdächer ausgeführt.

Als besondere Merkmale kann für die Checkpoints festgehalten werden, dass diese durch besondere Sicherheitseinrichtungen wie Visualscanning, Kartenleserfunktion, Schranken sowie Rolltoren ausgestattet wurden und zudem mit Fahrzeugerkennung und Nummerntafelerkennung wie auch Überfahrtsbereiche zu Untersuchung von Fahrzeugen an den Unterseite hergestellt wurden. Alle Grenzen wurden zudem mit Hochsicherheitszäunen und Kameraüberwachung ausgestattet.

Die Trennung bei den Checkpoints erfolgte nach Richtlinien der ICAO des internationalen Flugrechtes zur Trennung von Airside zu Landside Bereich. Zudem wurden die Gebäudefunktionen hinsichtlich HKLS nach dem letzten Stand der Technik ausgestattet.

Aufgrund der Anbindung der bestehenden Versorgungsleitung über die Kollektoren und die Adaptierung dieser, wurde eine sehr kompakte Versorgungsanlage gewählt.

Die Feuerwache verfügt zudem über eine Solarenergiegewinnung, welche für die Heizung und die Warmwasseraufbereitung verwendet wird.

Als Besonderheit sind zudem Schnelllauftore mit einem Öffnungsmechanismus, welches das Hochfahren der Tore innerhalb von 4 Sekunden bewerkstelligt, verwendet.

Die Außenanlagen wurden großteils befestigt und mit den halben zulässigen Maßabweichungen gemäß Richtlinien des Flughafenstandards Wien umgesetzt.

Fakten

Projektzeit
01|2008 bis 06|2009
Auftraggeber
Vienna Airport AG
Straße
Gac-Straße
PLZ
1300
Stadt
Wien
Land
Österreich

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