LKH Villach - Baustufe 1 – Prov. Neonatologie und Kinderintensiv

LKH Villach - Baustufe 1 – Prov. Neonatologie und Kinderintensiv

Fakten

Projektzeit

05/2015 - 02/2016

Auftraggeber

Kärntner Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft-KABEG

Straße

Nikolaigasse 43

PLZ

9500

Stadt

Villach

Land

Österreich

Leistungen

Örtliche Bauaufsicht

 

Die bestehende bauliche und funktionelle Struktur der im Jahre 1984 in Betrieb gestellten Baustufe I des LKH Villach soll unter Bedachtnahme der aktuellen Anforderungen der Gesundheitspolitik des Landes Kärnten und der Krankenanstalten Betriebsgesellschaft adaptiert werden. Zudem soll der aktuell medizintechnische und allgemein technische Status den zukünftigen Anforderungen angepasst werden. Dazu wurden Maßnahmen erarbeitet, welche zu einer Steigerung der innerbetrieblichen Effizienz unter der Prämisse einer zeitgemäßen, medizinischen und pflegerisch qualitativ hochwertigen Patientenversorgung führen. Alle medizinischen Abteilungen, die in der Baustufe 1 untergebracht sind bzw. mit diesen in einer engen prozessualen Verbindung stehen, wurden diesbezüglich untersucht und die organisatorischen Abläufe analysiert. Diese Analysen bilden die Grundlage des neuen, zu realisierenden Raum- und Funktionsprogramms.

Es ist geplant, das Großprojekt Neustrukturierung Baustufe 1 inkl. Psychiatrie mit möglichst geringen Beeinträchtigungen des Funktionsablaufes und Routinebetriebes in der Patientenversorgung zu realisieren. Zur Realisierung des Großprojektes ist die Umsiedlung der bestehenden Neonatologie notwendig.

Als vorgezogene Maßnahme wird die provisorisch genutzte Neonatologie u. Kinderintensiv sowie die Endoskopie errichtet und ausgesiedelt. In einem ersten Schritt werden die erforderlichen, zusätzlichen Fundierungen für die Aufstockung des westlichen Zubaus geschaffen bzw. Nutzungen aus dem vorhandenen westlichen Anbau im 1. und 2. Obergeschoss und den Personalaufenthaltsräumen im 3. bis 6. Obergeschoss ausgelagert. Danach werden in einem weiteren Schritt die westlichen Zubauten oberhalb des Installationsgeschoßes abgebrochen. Nach dieser Phase besteht Baufreiheit und der Zubau an der Westseite kann über alle Geschosse realisiert werden. Nach Abschluss dieses ersten Abschnittes werden Nutzungen aus dem Bestand in den Neubau verlagert. Basis ist die Planung der Arbeitsgemeinschaft A4+.

Quellenvermerk: © Arge A4 Plus Hoke Leile Vögele Winkler