LKH Graz - Zentrum für medizinische Grundlagenforschung

LKH Graz - Zentrum für medizinische Grundlagenforschung

Fakten

Projektzeit

11|2001 - 04|2004

Auftraggeber

Rinderer & Partner

Straße

Stiftingtalstraße 24

PLZ

8010

Stadt

Graz

Land

Österreich

Leistungen

Örtliche Bauaufsicht

Das Zentrum für medizinische Grundlagenforschung (ZMF) besteht aus 2 Hauptkörpern.

In einem Hauptbaukörper, der zweigeschossig ist und ausschließlich aus einer Stahl – Glas – Konstruktion besteht, ist die Universitätsbibliothek der medizinischen Universität untergebracht und einige Verwaltungsräume. Im 2. Hauptbaukörper sind die Forschungslaboratorien für die medizinische Grundlagenforschung untergebracht. Beide Hauptbaukörper sind an dem südseitigen Ende über eine Länge von ca. 30 m zweigeschossig unterkellert. Der übrige Teil sitzt auf der bestehenden Tiefgarage LKH auf. Die Gesamtlänge des Baukörpers beträgt ca. 100 m.

Der Forschungstrakt besteht aus 4 OGs und im unterkellerten Bereich befinden sich 2 UGs. Der Baukörper ist eine Stahl-Beton-Skelett Konstruktion mit Betonparapeten und durchgehenden Fensterkonstruktionen als Pfostenriegelkonstruktion. Die Fassade besteht aus einer Vollwärmeschutzfassade und einer vorgesetzten Glasfassade. Die Labors sind zum Großteil S2 Labore. Im 3. OG befindet sich ein Trakt mit S3 Laboren. Im Bereich des gesamten Forschungsgebäudes existiert ein „Zutrittssystem“. Es waren ca. 40 Firmen beteiligt, die einzeln vergeben wurden und von der örtlichen Bauaufsicht zu koordinieren waren.

Umgebungsbedingungen

  • Das gesamte Baufeld ist auf allen Seiten durch Bestandsbauwerk, Tiefgarage, Direktion KAGES, Hygiene – begrenzt.
  • Sehr beengte Platzverhältnisse an den Anschlussstellen zum Bestand
  • Schwierige Bedingungen für Anlieferung durch begrenzte Zufahrtsmöglichkeiten
  • Allseitige durch Spundwand umschlossene Baugrube (unterkellerter Bereich TG)

Bauwerk mit Spezialtiefbau

Der gesamte unterkellerte Baugrubenberiech wurde mit Spundwandverbau und Ankerung ausgeführt. Aufgrund der Bodenverhältnisse und zur Vermeidung von Erschütterungen wurde teilweise vor Schlagen der Spundwände vorgebohrt.

Fotos © KAGES TDZ