LKH Graz - Kinderklinik Hauptgebäude

LKH Graz - Kinderklinik Hauptgebäude

Fakten

Projektzeit

1998 - 2001

Auftraggeber

Steiermärkische Krankenanstalten

Straße

Auenbruggerplatz 30

PLZ

8036

Stadt

Graz

Land

Österreich

Leistungen

Örtliche Bauaufsicht

Der Haupttrakt reicht über elf Geschoße in denen 154 Betten auf fünf Stationen untergebracht sind. Folgende Einrichtungen stehen zur Verfügung:

2.UG
Haustechnische Anlagen und Lager


1.UG
Milchküche, Speisesaal, Verteilerküche, Lager

EG
Ambulanz


1. OG
Klinische Administration, Dienstzimmer


2.OG
Allg. Ambulanz und Spezialambulanzen


3.OG
Normalpflegestationen für Kardio-, Pulmono- und Neonatologie, Allg. Pädiatrie

4.OG
Intensivstation und Brandverletzteneinheit


5.OG
Normalpflegestationen für Kardio-, Pulmono- und Neonatologie, Allg. Pädiatrie


6.OG
Normalpflegestationen für Kardio-, Pulmono- und Neonatologie, Allg. Pädiatrie

7.OG
Normalpflegestationen für Kardio-, Pulmono- und Neonatologie, Allg. Pädiatrie


Die Sanierung des Hauptgebäudes erfolgte nach Fertigstellung des Zubaus, indem 2 Stockwerke ausgelagert werden konnten, um die Umbauarbeiten des Bestandsgebäudes durchführen zu können. Eine Sanierung in vertikalen Abschnitten war aus logistischen Gegebenheiten der Kinderklinik nicht möglich, wodurch die Sanierungsmaßnahmen in horizontalen Abschnitten durchgeführt werden mussten wobei für Bauarbeiten nur jeweils 2 Geschoße zur Verfügung standen, jedoch die darüber und darunter liegenden Geschoße für die medizinische Nutzung benötigt wurden. Bautechnisch waren daher 12 unterschiedliche Bauphasen erforderlich, da für jeden weiteren Bauabschnitt die Übersiedelung einer Station notwendig war.

Durch die Aufrechterhaltung sämtlicher Medien, welche in mehreren Schächten geführt wurden, die jedoch im jeweiligen Umbaugeschoß bis auf den Rohbau rückgebaut wurden, waren laufend Provisorien und laufende Wartung und Überprüfung der Abschottungen zum Bestand hin erforderlich, welche durch laufende Begehungen und gesonderten Besprechungen mit den Hygieneverantwortlichen des LKH und der ÖBA sichergestellt wurden. Diesbezüglich wurden auch Sondermaßnahmen erörtert und festgelegt, wie zB das Anbohren der letzten Zwischendecke und Absaugung des Luftraumes der Zwischendecke zur Vermeidung von Staubrückständen und Verwirbelungen in den in Bau befindlichen Schächten, wodurch die Ausbreitung von Keimen und Viren, welche in der Altbaumasse vorhanden waren, unterbunden werden konnte. Diese Erfahrungen flossen in die Hygienerichtlinien der KaGes ein und stellen seither die Grundlage dieser Richtlinie dar. Nicht ausführlich erwähnt werden muss, dass sämtliche Abbrucharbeiten annähernd ohne Stemmarbeiten (nur Sägearbeiten) und, wenn notwendig, nur geblockt zur Lärmminderung ausgeführt wurden.