Klagenfurt LKH neu

Klagenfurt LKH neu

Fakten

Projektzeit

10|2006 bis 06|2010

Auftraggeber

KABEG

Straße

Feschnigstraße 11

PLZ

9020

Stadt

Klagenfurt

Land

Österreich

Leistungen

Örtliche Bauaufsicht

Dieses Projekt wurde in ARGE mit Rinderer & Partner ZT KG und Architekturbüro Müller & Hohenwarter GesnbR abgewickelt.

Da der Bestand laufend in Betrieb war, waren mehrere Provisorien vor allem in der Haustechnik vor Aufrechterhaltung des redundanten Betriebes notwendig.

Das Projekt LKH Klagenfurt Neu umfasste 3 Teilprojekte

Neubau Chirurgisch-Medizinisches Zentrum (CMZ)
Neubau Ver- und Entsorgungszentrum (VEZ),

in sich bestehend aus zwei Bauabschnitten:

BA I: Wäscherei, Wertstoffsammelzentrum, Energiezentrale

BA II: Zentralküche, Containerwaschanlage, Hauptbahnhof (Quelle) des fahrerlosen Transportsystems (FTS)

Migration (objektübergreifend)

Die städtebauliche Erscheinung des CMZ entspricht einem 3-geschoßigen, an seinen Flanken geschlossenen und im Inneren durch Höfe unterschiedlicher Größe gegliederten Großblocks mit einer Seitenlänge von ca. 180 x 200 m und einer durchschnittlichen Höhe von ca. 12,5 m, welches 641 Pflegebetten, 14 Operationssäle sowie alle erforderlichen Ambulanzen und zugehörigen Ver- und Entsorgungseinrichtungen beherbergt.

Das VEZ entspricht einem 2-geschoßigen, an seinen Flanken überwiegend geschlossenen und im Inneren durch Höfe unterschiedlicher Größe gegliederten Großblocks von ca. 160 x 90 m und einer durchschnittlichen Höhe von ca. 9 m, die die benachbarten Bebauung nicht überragt. Dem Hauptgebäude des VEZ im Osten vorgelagert liegen die 1- bis 2-geschoßigen, freistehende Gebäudeteile Wäscherei und Wertstoffsammelzentrum (WSZ). Das Hauptgebäude, die Wäscherei und WSZ sind um einen Lieferhof mit einer Seitenlänge von ca. 110 x 50 m anzubinden. Die Küche ist mit modernster Technologie auf dem Sektor der Gemeinschaftsverpflegung ausgestattet und versorgt Patienten und Mitarbeiter mit 6.000 Mahlzeiten pro Tag unter Verwendung des Produktionssystems „Cook & Chill“.

Das VEZ (BA I und BA II) ist seit Oktober 2009 in Betrieb. Seit März 2010 ist der III und letzte Bauabschnitt in Betrieb, bestehend aus:

Ebene U1: Kollektorgänge für die Medienversorgung
Erdgeschoss: ZSVA, Zentralapotheke, Werkstätten
Ebene O1: Zentrallabor auf einer Fläche von 1.600 m²
Ebene O2: Technische Zentralen für Raumlufttechnik

Umgebungsbedingung

das gesamte Baufeld ist auf allen Seiten durch Bauwerke Bestand und Kollektoren begrenzt
sehr beengte Platzverhältnisse an den Anschlussstellen zum Bestand
schwierige Bedingungen für Anlieferung durch begrenzte Zufahrtsmöglichkeiten


Bauwerk mit Spezialtiefbau

Aufgrund der beengten Platzverhältnisse wurden zur Baugrubensicherung Spundwandverbauten ausgeführt. Zudem wurden beim gesamten CMZ Rütteldruckverdichtungen zur Baugrundverbesserung durchgeführt.