HDI Haus der Ingenieure

HDI Haus der Ingenieure

Fakten

Projektzeit

07|2009 bis 08|2010

Auftraggeber

HDI Errichtung und Vermietung GmbH

Straße

Raiffeisenstraße 30

PLZ

8010

Stadt

Graz

Land

Österreich

Leistungen

Projektsteuerung
Örtliche Bauaufsicht
Leistungen gemäß BauKG
Ausschreibung

Die HDI Errichtung und Vermietung GesmbH. bestehend aus den drei Hauptmietern Thomas Lorenz ZT GmbH., Peter Mandl ZT GmbH. und Rudolf & Vier Partner GmbH. errichtet in der Raiffeisenstraße 32 ein Bürogebäude mit Tiefgarage.

Das Gebäude, geplant von DI Ernst Giselbrecht, besteht aus einem dreigeschoßigen Bürobau mit 1.440 m² Nutzfläche und einer Tiefgarage mit 24 Stellplätzen im Untergeschoß sowie Archivräume mit einer Größe von 200m² Nutzfläche und Haustechnikräumen im Untergeschoß.

Das Untergeschoß ist ein Stahlbetonmassivbau mit Dichtbetonbodenplatte und zweilagiger Wandabdichtung mit Elastomerbitumenbahnen. Die Obergeschoße sind ein Stahlbeton-Skelettbau mit einem Stiegenhauskern. Das Gebäude besitzt einen Aufzug der vom Untergeschoß bis auf die Dachebene führt.

TGA

Die Wärmeversorgung erfolgte über ca. 20 Tiefenbohrungen mit 150 m Länge und einer reversiblen Wärmepumpenanlage. Damit kann im Sommer die Anlage im Kühlbetrieb laufen. Das Wärmeverteilsystem besteht aus einer oberflächennahe Bauteilaktivierung und Kühldecken. Zudem wurde in allen Bürobereichen eine Stützlüftung vorgesehen. Die Sanitärbereiche werden über eine dezentrale Warmwasserversorgung gespeist. Weiters wurde eine zentrale Leittechnik installiert, die auch im Sommerbetrieb eine Nachtspülung über Fensteröffnungen ermöglicht. Die Elektroversorgung erfolgt über einen zentralen Schacht. Jedes Bürogeschoß erhielt einen Serverraum, der mit Klimasplittgeräte gekühlt wird. Die Verteilung der EDV Kabelung erfolgt so wie die restlichen Elektroanschlüsse über den Doppelboden. Zur Erlangung einer flexiblen Bürostruktur wurden zum Teil Stehleuchten als Beleuchtungskörper verwendet.

Fassade

Die Fassade besteht aus einer Fensterbank mit Holzfenster mit großteils fixverglasten Elementen. Die Beschattung und der Sonnenschutz erfolgt über eine vorgesetzte Steckmetallverkleidung. Innerhalb der Steckmetallverkleidung wurde ein Reinigungssteg in jedem Geschoß angeordnet. Die Betonbaukörper wurden mit einem Vollwärmeschutz versehen. Die Holzfenster wurden mit einer Dreischeibenverglasung geplant.

Der Innenausbau erfolgte mit Gipskarton. In den Nasszellen und im Erschließungsbereich wurde ein Estrichaufbau mit Trittschall- und Wärmedämmung ausgeführt. Die Tiefgarage sowie die Archivräume wurden mit einer Epoxybeschichtung versehen. Der Bodenbelag in den Estrichbereichen wurde in Naturstein ausgeführt.

Dach

Dachkonstruktion über EG mit extensiver Begrünung; Dachkonstruktion über 2. OG mit teilweise extensiver Begrünung, teilweise als Dachterrasse und mit Bekiesung ausgeführt.

Außenanlagen

Der Anschluss an die Straße wurde betoniert, der Innenhof begrünt. Die Terrassenflächen wurden mit Lärchenholz ausgebildet.