Einsatzzentrum Mariazeller Land

Einsatzzentrum Mariazeller Land

Fakten

Projektzeit

08|2008 - 12|2010

Auftraggeber

Einsatzzentrum Mariazellerland GmbH

Straße

-

PLZ

8630

Stadt

Mariazell

Land

Österreich

Leistungen

Projektsteuerung

Die Standorte des Roten Kreuzes, der Bergrettung und der Feuerwehr waren in mehreren Gebäuden in Mariazell untergebracht. Aus der räumlichen Mangelsituation und im Sinne einer optimalen Einsatzorganisation und eines beabsichtigten Nutzens von Raumsynergien entstand die Projektaufgabe eines gemeinsamen Einsatzzentrums für Rotes Kreuz, Bergrettung und Feuerwehr.

Nach erfolgter Projektevaluierung der Rudolf & Vier Partner GmbH eines Vorgängerprojektes wurde 2008 ein geladener Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Das Siegerprojekt von Pittino & Ortner befindet sich zurzeit in der Entwurfsphase.

Die Gemeinden Mariazell, Halltal, Gusswerk und St. Sebastian sind von Nutzerseite des Roten Kreuzes am Projekt beteiligt. Von Nutzerseite der Freiwilligen Feuerwehr sind die Gemeinden Mariazell, St. Sebastian und Halltal als Wehrverband zu nennen. Das Rote Kreuz wird als Bezirksstelle und die Feuerwehr als Stützpunkt geführt.

Auszug aus dem Juryprotokoll

Das Projekt besteht aus einem dreigeschoßigen, gestaffelten, langen Riegel, der von der Bundesstraße in Richtung Westen (Hangseite) in das Grundstück hineinragt. Aufgrund der Staffelung gelingt es einerseits auf der Nordseite ebenerdig die Einsatzbereiche Fahrzeuge, Umkleiden, Werkstätten unterzubringen und andererseits ein Geschoß darüber, gleichzeitig erdgeschoßig auf der Südseite die Eingangs- und Funktionsbereiche sowie den Mehrzwecksaal unterzubringen. Auf einem schmäleren, etwas vorgesetzten Obergeschoß ist der Ruhebereich untergebracht.

Die Staffelung des Baukörpers und die äußere Gestaltung führen einerseits zu einem angenehmen Erscheinungsbild, andererseits zu einem sehr positiven Umgang mit der Geländesituation und den vorhandenen Platzverhältnissen. Dabei wird der bestehende Trafo über eine Einhausung in das gesamte Ensemble integriert und der optional angebotene Schlauchturm als markantes Zeichen im Eingangsbereich gesetzt.

Das Projekt wurde aufgrund unzureichender Finanzierung nicht realisiert.